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Projekt Quilting – fünfte Herausforderung

Projekt Quilting – fünfte Herausforderung

Diesmal hat Trish wirklich übertrieben und schrieb: „Das ist die Herausforderung dieser Woche: Mach alles, was du dir vorstellen kannst – aber verwende keine quadratischen Formen… Das bedeutet, du kannst mit Rechtecken, Sechsecken, Diamanten, gleichseitigen Dreiecken, Kreisen, Zöpfen und einer ganzen Welt voller unregelmäßiger Formen arbeiten. Du kannst sogar eine Landschaft gestalten. Aber egal, was du machst: Dein Projekt darf nicht quadratisch sein. Und nähe kein Quadrat!“ So steht es auf der Seite der 14. Saison von Project QUILTING.

Für mich ist das eine großartige Herausforderung. Sofort kam mir die Idee, eine Osterkarte zu nähen. Ich weiß, ich weiß – bis Ostern ist es noch weit, aber das ist der einzige Moment, in dem ich ein wenig freie Zeit habe.

Natürlich zuerst der Entwurf. Ich habe ihn ausgedruckt. Die Karte sollte 19,5 cm groß sein. Diesmal statt eines Rechtecks – die Form eines Eies.

Dann habe ich die einzelnen Teile auf doppelseitig klebende Vlieseline übertragen. Ich bin wirklich froh, dass jemand dieses Material erfunden hat.

Ich schnitt alles aus und machte mich auf die Suche nach Stoffresten, die zu meinem Projekt passen würden.

Für das Ei wählte ich einen handgefärbten marmorierten Stoff.

In die Mitte legte ich eine dünne Baumwollfüllung und klebte das Ei darauf. Auf der Rückseite verwendete ich eine feste Vlieseline mit Kleber. Ich klebte zwei Schichten (eine auf die andere) unter die Füllung. Dadurch wurde mein Ei schön stabil.

Ich begradigte die Form und begann, die Kanten mit einem Zickzackstich und Isacord-Garn zu umnähen. Zusätzlich verzierte ich das Ei mit einem der dekorativen Stiche meiner Maschine.

Dann machte ich mich an die Blümchen. Die einzelnen Teile legte ich auf Backpapier und klebte sie zusammen.

Die Mitte der Blume schnitt ich aus Stoff in kleinen Rechtecken.

Ich übertrug die Blümchen auf das Ei und klebte sie fest. Ich achtete darauf, die überstehenden Teile zu sichern, indem ich Stoff in der passenden Farbe dahinterklebte.

Die Rückseite bemalte ich mit einem Stift.

Ich erinnere mich, wie meine Kinder aus der Schule solche bemalten Ostereier mitbrachten. Ich wollte, dass mein Ei genauso aussieht – wie von einem Kind koloriert.

Beim Fotografieren bemerkte ich, dass, wenn ich dem Ei ein Auge aufkleben würde, ein Küken daraus entstehen könnte.

Das Endergebnis gefällt mir sehr gut – und es gibt nirgendwo Quadrate. Weder vorne noch hinten.

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