Ich bin nun genau bei der Hälfte der 14. Saison von Project QUILTING angekommen! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht.
Die Herausforderung dieser Woche trägt den Titel „Innovatives Projekt“ – und für mich ist sie wirklich verrückt. Aber dank ihr konnte ich endlich ein Projekt umsetzen, von dem ich viele Monate lang geträumt habe. In dieser Woche möchte Trish Arbeiten sehen, die von Büchern inspiriert sind, die ich gelesen habe. Es können Bücher aus der Kindheit oder Bücher für Erwachsene sein.
Ich habe solche Bücher, zu denen ich immer wieder zurückkehre, sie lese und durchblättere. Es sind die Bücher von Tone Finnanger. Ich weiß, ich weiß – das sind keine typischen Bücher, die man gewöhnlich liest, aber für mich sind sie etwas Besonderes.
Das ist eines der Bücher, die ich besitze und das an der Herausforderung teilnehmen sollte. Auf dem Umschlag sieht man einen Wurm – und genau den wollte ich nähen.

Zuerst habe ich alle Teile meines Wurms zweimal auf Freezer Paper übertragen. Ich wollte zwei Würmer nähen und hatte keine Lust, das Papier ständig abzulösen und neu aufzukleben. Ob es schneller war? Keine Ahnung. Manchmal denkt man sich etwas aus und hält daran fest, obwohl es gar nicht so klug ist.
Ich schnitt alles aus, wählte die Stoffe und klebte die einzelnen Teile darauf.
Zusätzlich schnitt ich Streifen von 30 × 8 cm zu, bügelte sie links auf links zur Hälfte.
Dann drehte ich sie auf links, nähte sie zusammen, wendete sie erneut und nähte die Enden zusammen. Das sollte unser dekorativer Kragen – die Rüsche – werden. (Ich gestehe: Ich habe keine Fotos der einzelnen Schritte. Ich habe schlicht vergessen, welche zu machen.)
Dann machte ich mich an die Flügel. Ich fand eine weiche, dünne Baumwollfüllung in Weiß. Ich legte sie unter den Stoff mit den Flügeln und nähte rund um das Freezer Paper..
Beim Nähen ließ ich eine kleine Öffnung, damit ich die Flügel wenden konnte.
Ich begradigte die Kanten, wendete die Flügel und nähte die Öffnung zu. Anschließend quiltete ich alles mit der Obertransportfuß.
Zusätzlich verzierte ich die Flügel mit Perlen, die ich an den Kanten festnähte.
Den Stoff für die Gesichter verstärkte ich mit doppelseitig klebender Vlieseline, schnitt die Formen aus und klebte sie auf die Köpfe der Würmer.
Ich nähte mit einem Geradstich darüber.
Dann legte ich zwei Stoffe rechts auf rechts, fügte Füllung hinzu und nähte entlang der Freezer-Paper-Kante. Auch hier ließ ich eine kleine Öffnung zum Wenden.
Nach dem Wenden und leichten Bügeln zeichnete ich meinen Würmern die Augen – mit einem schwarzen Permanentmarker.
Ich fertigte Fühler aus Draht, schob sie durch die Köpfe und drehte sie um einen Kugelschreiber.
Die Enden der Fühler verzierte ich mit Knöpfen mit Schmetterlingsmotiv.
Ich füllte die Würmer mit Silikonwatte und nähte sie zu.
Die vorbereiteten Kragen-Rüschen fasste ich mit Heftstichen zusammen und setzte sie den Würmern um den Hals. Dann nähte ich sie fest.
Die Würmer waren fast fertig.
Ich musste nur noch die Flügel annähen – vorher natürlich ausmessen.
Fertig.
Ich lud die Würmer zu einem Fotoshooting ein. Jetzt muss ich mir noch Namen für sie ausdenken.
Sie stehen nun auf dem Regal. Jedes Mal, wenn ich an ihnen vorbeigehe, lächle ich – und erinnere mich an meine Lieblingsbücher.






























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