Ich weiß, es passt gerade nicht zur Jahreszeit, denn statt des Frühlings hat sich bei uns schon fast der Herbst eingeschlichen.
Hier ist mein neuestes Werk, das ich „Frühlingshauch“ genannt habe. Genäht an traurigen, regnerischen Tagen – als kleiner Stimmungsaufheller.
Das Projekt entstand auf Grundlage eines Fotos, das ich selbst in meinem Garten aufgenommen habe.
Ursprünglich sollte das Bild etwa 90 cm breit werden, doch am Ende habe ich mich für 50 cm entschieden. Ich kam zu dem Schluss, dass dieser kleinere Umfang besser zu ihm passt. Allerdings brachte das auch einige Herausforderungen mit sich: Das Ausschneiden so winziger Elemente mit der Schere war ziemlich mühsam.
Aber solche Herausforderungen mag ich.
Für dieses Bild habe ich scharfe Applikation verwendet. Wie man auf den Fotos unten sehen kann, wurde das Motiv aus vielen kleinen Stoffstücken aufgebaut, die übereinandergelegt und mithilfe von doppelseitiger Klebeflieseline miteinander verbunden wurden. Die meisten Stoffe habe ich selbst gefärbt.
Die fertigen Blumen habe ich vom Backpapier gelöst und auf den ausgewählten Hintergrund übertragen. Danach wanderte alles auf den Longarm.
Zuerst habe ich den Hintergrund im „Hummel-Flug“ gequiltet. Durch diese Art des Quiltens wirkt der Hintergrund noch weicher und verschwommener.
Dann habe ich mich den einzelnen Blumen gewidmet.
Nachdem das Quilten abgeschlossen war, habe ich die Einfassung angenäht und das Bild auf einen Rahmen gespannt.
Das Werk ist fertig – und wird mir an trüben Tagen, die langsam näherkommen, die Stimmung heben.









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