„Alles Gute hat einmal ein Ende“ – das wiederhole ich mir, während ich an der letzten Herausforderung dieses Jahres teilnehme, organisiert von Kim Lapacek. Dieses Mal lautet das Thema „Flying Geese“.
Ich hatte zwei Möglichkeiten: eine Kosmetiktasche nähen (denn ich brauche sie wirklich) oder ein Kissen mit einem Maschinenpanel, von dem ich seit Jahren träume, aber nie Zeit dafür habe. Ich habe das Kissen gewählt.
Die Kosmetiktasche muss warten.
So sieht das Panel aus.
Die Idee war, das Panel in die Mitte des Kissens zu setzen und rundherum „Flying Geese“ zu platzieren. Nichts besonders Kreatives, aber für mich war es eine neue Erfahrung. Natürlich habe ich schon ein paar Mal „Flying Geese“ genäht, aber noch nie ein Kissen mit diesem Motiv entworfen.
Also nahm ich ein großes Blatt Papier und zeichnete darauf ein Quadrat von 40 cm × 40 cm. So groß sollte das Kissen werden, plus Nahtzugaben (jeweils 1 cm pro Seite).
In die Mitte legte ich das Panel und zeichnete ein, wie breit meine „Flying Geese“ sein sollten.
Dann teilte ich das Blatt auf jeder Seite in acht gleiche Abschnitte (das waren meine „Gänse“).
Ich war sehr aufgeregt wegen dieses Projekts. Zum ersten Mal habe ich so etwas auf einem einfachen Blatt Papier gemacht. Es war mir wichtig, keinen Fehler zu machen (ich gestehe – ein Mathegenie bin ich nicht).
Dann schnitt ich mein Blatt in einzelne Sektionen (wie bei der „Paper Piecing“-Methode) und nutzte sie genauso wie PP-Schablonen.
Als Erstes nähte ich die Eckblöcke des Kissens.
So entstanden vier Eckblöcke. Danach machte ich mich an meine „Flying Geese“.
Für sie verwendete ich von mir selbst gefärbte Stoffe. Natürlich kam auch hier die PP-Methode zum Einsatz.
Ich empfehle sehr das wunderbare Lineal Add-A-Quarter Plus – es ist perfekt für Schablonen oder Paper Piecing. Nachdem man die Schablonen erstellt hat, kann man mit Add-A-Quarter Plus ganz einfach die typische Nahtzugabe von 1/4″ an jede gerade Kante hinzufügen. Ein Traum. Ich habe es im Laden „Pani Szpilka“ gekauft.
Als alle Teile fertig waren, nähte ich sie der Reihe nach an das Panel.
Ich war so glücklich. Alles passte perfekt zusammen. Es fehlte nur noch das Quilten und die Rückseite des Kissens.
Fertig. Die Herausforderung ist geschafft – und ich habe ein wunderschönes Kissen.
Ich glaube, ich drehe jetzt richtig auf und mache mir noch eins. Oder vielleicht sogar zwei.





















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