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Projekt Quilting – Vierte Herausforderung

Projekt Quilting – Vierte Herausforderung

Mögt ihr Diamanten? Ich sehr – aber leider hatte ich bis heute keinen einzigen. Doch das hat sich dank der vierten Herausforderung von Kim Lapacek mit dem Titel „Diamanten fördern“ geändert, über die ihr hier lesen könnt.

Ihr fragt euch sicher, wie es mir gelungen ist, meinen ersten Diamanten zu bekommen. Ich erzähle es euch gern.

Vor langer, langer Zeit bekam ich von Ania Sławińska einige Blätter wasserlösliches Papier. Jahrelang lag dieses Papier tief versteckt in den Tiefen meines Schranks und wartete.

Es wartete und wartete – bis es endlich dran war. Zum ersten Mal verwendete ich es, um meinen ersten Diamanten zu erschaffen. „Was für eine Ehre“, dachte das Papier.

Ich nahm also das Papier und zeichnete ganz vorsichtig mit einem Bleistift den Entwurf meines Diamanten darauf. Als ich fertig war, war das Papier sehr zufrieden. Und das war erst der Anfang.

Ich legte das Papier auf den Stoff und spannte alles in den Stickrahmen ein.

Als alles gut gespannt war, begann ich mit dem Rückstich. Ich nähte durch Papier und Stoff. Das Papier dachte: „Jetzt bleibe ich für immer hier.“

Nach dem Nähen schnitt ich das Papier auf die Größe meines Diamanten zu und ging, um es im Wasser aufzulösen. Das Papier war nicht begeistert.

Es wehrte sich lange, bevor es sich schließlich auflöste.

Am Ende floss es mit dem Wasser in den Abfluss – und das war das letzte Mal, dass ich es sah. So endet die Geschichte des Papiers.

Aber das ist nicht das Ende. Schließlich ist ein Diamant entstanden.

Damit der Diamant noch schöner wird, beschloss ich, ihn mit blauen Zirkoniasteinen zu verzieren.

Doch um die vierte Herausforderung zu erfüllen, musste ich etwas nähen. Dieses Mal entschied ich mich für ein Etui für Kopfhörer – und dieser schöne Diamant sollte die Hauptverzierung sein.

Dafür nutzte ich das Tutorial Circle Zip Earbud Pouch von Erin Erickson, der Autorin des Blogs Dog Under My Desk.

Ich werde die einzelnen Schritte nicht beschreiben, denn Erin hat das in ihrem Tutorial sehr ausführlich getan. Warum also etwas wiederholen, das bereits so gut erklärt wurde? Aber anhand der Fotos zeige ich euch, wie mein Diamant seinen Platz auf dem Kopfhörer‑Etui gefunden hat.

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