Ich glaube, ich mache mir gern selbst Probleme. Vor Kurzem habe ich die Renovierung des oberen Stockwerks meines Hauses abgeschlossen und dachte, dass ich nun für ein paar Jahre Ruhe hätte. Aber nein. Man muss sich ja etwas Neues einfallen lassen, damit niemand im Haus Ruhe hat und sich bloß nicht langweilt.
Ich beschloss, den Kamin in meinem Atelier gegen ein neueres Modell auszutauschen und ihn ein wenig zu verkleinern, denn im Moment nimmt er sehr viel Platz weg. Wenn man mit einem Kaninchenauslauf im selben Raum lebt, ist jeder Zentimeter Bodenfläche wichtig. Der Auslauf ist eine Art Nachtabsicherung. Nachts haben die Kaninchen nämlich unglaubliche Ideen und stellen allerhand Unsinn an. Mein Longarm‑Kabel kann ein Lied davon singen.
Also begann ich eine kleine Renovierung. Der Longarm ist vor Staub und Schmutz gut geschützt.
Im Zimmer herrscht Chaos – klar, es ist eine Baustelle, also sammeln sich die Werkzeuge. Aber das Schlimmste ist: Die Arbeit steht still. Es ist heiß. Wenigstens sind die Schranktüren gestrichen – die neueste Idee (so ein kleines Zusatzprojekt zur Renovierung).
Man muss ja irgendetwas tun, aber sie arbeiten furchtbar langsam. Da sie gerade nichts machen, habe ich mir die Maschine freigelegt und nähe Hexagone für OBW. Das Panel ist wunderschön. Natürlich gekauft bei Pani Szpilka. Als ich es gesehen habe, musste ich keine Sekunde überlegen.
Schon vor langer Zeit zugeschnitten, lag es auf dem Regal und wartete, weil einfach keine Zeit war. Also sitze ich jetzt da und nähe langsam vor mich hin. Das wird sicher eine Weile dauern. Ich hoffe, dass die Renovierung bald wieder Fahrt aufnimmt und schnell zu Ende geht – und dass ich euch nächste Woche zeigen kann, was es Neues bei mir gibt.


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