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Stitching slow stories...

Was gibt es Neues bei mir?

Was gibt es Neues bei mir?

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, wurde mein Blog in letzter Zeit ganz friedlich von meiner Freundin Sylwia übernommen. Und Gott sei Dank! Dadurch hatte ich etwas Zeit, an einigen Wettbewerbsprojekten zu arbeiten. Über eines davon habe ich bereits hier berichtet. Schaut gerne vorbei und lest den Beitrag. Es ist noch genügend Zeit, sich anzumelden und etwas zu nähen. Ihr seid herzlich eingeladen!

Außerdem habe ich mich für den Wettbewerb „Jak to lnem było“ angemeldet, der vom Polnischen Patchwork-Verband und dem Leinenmuseum in Żyrardów organisiert wird.

Diese beiden Wettbewerbe haben dazu geführt, dass ich auf meinem Blog etwas weniger aktiv war. Aber langsam kehre ich zurück.

Zunächst möchte ich euch die Patchworkdecke zeigen, die ich zur Entspannung genäht habe. Den Stoff habe ich bei Ewa im Shop Kiltowo gekauft. Er heißt Fade In Sewing Squares Patchwork.

Der Stoff wirkt zwar ein wenig melancholisch, aber bei meinen Kaninchen und meiner Katze ist er einfach perfekt. Die Decke besteht nur aus einer Ober- und einer Unterseite und sieht dabei täuschend echt wie ein richtiger Patchworkquilt aus. Als Rückseite habe ich Flannel-Strickstoff verwendet. Er ist weich, warm, unglaublich angenehm im Griff und mit einer Breite von 220 cm einfach ideal.

Dies war der am schnellsten gefertigte Patchworkquilt meines Lebens. Abgesehen davon, dass ich die beiden großen Stofflagen zusammengenäht, gequiltet und eingefasst habe, war kaum weitere Arbeit nötig. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die beiden Stofflagen vor dem Zusammennähen geheftet habe. Mir war sehr wichtig, dass die Naht nicht auffällt, daher kamen Verschiebungen nicht infrage. Das Ergebnis ist perfekt geworden.

Ich habe die gesamte Decke entlang des Karomusters gequiltet. Schlichte, schnelle Linien. Pure Entspannung.

Die Karos sind recht groß ausgefallen und haben den Flannelstoff nicht versteift. Die Decke ist immer noch wunderbar kuschelig.

Jetzt liegt sie auf meinem Lieblingssessel, der in letzter Zeit allerdings von den Kaninchen besetzt wird. Wenn ich mich darauf setzen möchte, schauen sie mich an, als wollten sie sagen: „Was willst du denn? Das ist unser Sessel!“ Und Łatka fügt hinzu: „Den geben wir nicht her!“ Der Kampf ist von vornherein verloren. Also sitzt der Mensch auf dem Boden und die Kaninchen auf dem Sessel.

Meine Tochter hat mir vor Kurzem vorgeworfen, dass ich auf meinem Blog nur über meine Arbeit im Atelier schreibe und nie etwas aus meinem Privatleben erzähle. Deshalb gibt es heute ein wenig Privates.

Ich habe gerade meinen Lebkuchenteig angesetzt. Das ist ein besonderer Teig, der mindestens einen Monat vor Weihnachten zubereitet wird und anschließend an einem kühlen Ort reift. Angeblich werden die besten Lebkuchenteige sogar mehrere Jahre gelagert. Meiner wird nur einen Monat ruhen.

Im vergangenen Jahr hatten wir eine regelrechte Mäuseplage im Keller, wo der Teig stand. Bevor ich bemerkte, was passiert war, war er vollständig aufgefressen. In dem Tuch, mit dem er abgedeckt war, blieb nur ein winziges Loch zurück. Dieses Jahr haben wir eine Katze, und ich hoffe, dass der Teig Weihnachten erleben wird.

Hier ist das Rezept.

1 kg Mehl Typ 650. Zum Mehl kommen drei gestrichene Teelöffel Natron, eine Prise Salz, ein halbes Glas Milch und drei ganze Eier, natürlich ohne Schale. So vorbereitet wartet das Mehl auf den Sirup.

In einen Topf geben wir 200 g Schweineschmalz und schmelzen es bei geringer Hitze. Dabei wird umgerührt, damit nichts anbrennt. Sobald das Fett geschmolzen ist, kommen zwei Tassen Zucker hinzu.

Dann geben wir 500 g Honig, einen Beutel Lebkuchengewürz sowie jeweils zwei gehäufte Teelöffel Ingwer, Zimt, Muskatnuss, Kardamom und gemahlene Nelken dazu. Alles gut verrühren.

Wenn sich alles schön verbunden hat, lassen wir die Masse unter Rühren etwas abkühlen. Anschließend wird sie in das vorbereitete Mehl gegossen. Hier braucht man leider eine zweite Person: Einer gießt ein, der andere rührt.

Wenn der Teig grob vermischt ist und der Topf vollständig ausgekratzt wurde, kommt die Handarbeit. Der Teig wird geknetet, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Danach füllt man ihn in eine kleinere Schüssel und deckt ihn mit Frischhaltefolie ab.

Dabei sollte eine kleine Öffnung bleiben, damit der Teig atmen kann.

Anschließend wird die Schüssel mit einem doppelt gefalteten Küchentuch bedeckt und mit Gummibändern gesichert.

So vorbereitet kommt der Teig an einen kühlen Ort. Ich bringe meinen jetzt in den Keller.

Sollte noch etwas Teig in der Schüssel zurückbleiben, muss man ihn natürlich ausschlecken.

Ich hoffe, ich habe euch nicht allzu sehr gelangweilt. Meine Tochter wird jedenfalls zufrieden sein.

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