Das ist bereits die vorletzte Herausforderung in diesem Jahr, an der ich teilnehme – diesmal lautet das Thema „Rhythmus und Wiederholung“.
Im traditionellen Patchwork ist das sehr gut sichtbar: sich wiederholende Blöcke oder Quiltmuster. Aber ich mag traditionelle Blöcke nicht besonders. Also beschloss ich, für diese Challenge eine Mandala zu verwenden. Dieses Mal hat Rugame den Entwurf mit mir geteilt. Er passt perfekt zum Thema.
Zuerst wählte ich den Stoff – wie immer von mir handgefärbt.
Ich liebe solche intensiven Farben.
Ich druckte die Mandala aus, legte sie unter den Stoff und zeichnete sie nach.
Dafür nutzte ich meinen großartigen Leuchttisch, den mein Mann mir vor langer Zeit gebaut hat.
Ich verwendete einen speziellen Bleistift mit weißer Mine von Prym, aber ich sage euch: eine einfache weiße Kreide tut es auch.
Die fertige Mandala spannte ich auf den Longarm und begann mit dem Quilten.
Ich hatte einen Moment des Zögerns: Welche Garnfarbe soll ich nehmen? Verlaufsgarn? Helles Garn? Oder vielleicht dunkles?
Am Ende entschied ich mich für Schwarz. Jetzt weiß ich, dass es die richtige Wahl war.
Es sieht unglaublich aus, auch wenn nicht perfekt. Bei so kontrastreichem Garn ist es schwer, kleine Unregelmäßigkeiten zu verstecken.
Die Wiederholung ist klar erkennbar. Aber das war noch nicht alles. Nach dem Quilten schnitt ich die Mitte der Mandala heraus.
Habt ihr einen Schock bekommen?
Dann schnitt ich die Mandala auf 50 × 50 cm zu.
In die Mitte steckte ich mit Stecknadeln einen zuvor vorbereiteten, doppelt gefalteten Stoffstreifen fest.
Als alles bereit war, drehte ich die Mandala um und steckte sie auf schwarzen Stoff (das wird die Rückseite meiner Mandala).
Ich begradigte alles und nähte rundherum, dann wendete ich das Ganze durch das Mandala-Loch. So entstand ein Kissen mit einem Loch.
Dieses hübsche Kissen füllte ich nun mit Heu.
Könnt ihr euch denken, was es ist?
Wenn nicht, verrate ich es euch.
Ein Heuspender für Kaninchen. Die Kaninchen sind sehr zufrieden.














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